Projekte 2019

Unterstützung im Prozess der Interkulturellen Öffnung

Projektzeitraum: 20.05.-31.12.2019

Träger: Haus der Familie Guben e.V.

Information zum Projekt:
Das Haus der Familie (HdF) arbeitet an einem Prozess zur interkulturellen Öffnung und wird durch die RAA Cottbus unterstützt. Projektbestandteil ist eine Fragebogenaktion in Bezug auf Interkulturalität. Der Prozess findet im Rahmen der Organisationsentwicklung statt und soll Mitarbeitende, ehrenamtliche Engagierte und andere Akteur_innen im Umgang miteinander und mit anderen stärken.

Fachtag "Medienbildung in Schulen - Chancen und Grenzen medienpädagogischer Angebote"

Maßnahmezeitraum: 25.03.-31.10.2019

Träger: M2B e.V.

Information zum Projekt:
Das Projekt soll die Zielgruppe (Lehrer_innen, Schulsozialarbeiter_innen) für ihre Verantwortung schulischer Bildungsarbeit im Bereich Internet/Neue Medien sensibilisieren, medienpädagogische Ansätze vorstellen, bereits vorhandenes Wissen festigen und den schulischen Umgang mit dem mittlerweile etablierten Phänomenbereich (Umgang mit neuen Medien) erleichtern. Der Bereich Medienpädagogik sollte und muss sich - den gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen angepasst – in schulischen Prozessen wieder finden und als eine „Medienkompetenz“ vermittelnde Disziplin verstanden werden. Allen Teilnehmenden soll bewusst werden, warum medienpädagogische Angebote wichtig sind, deren Chancen aber auch Grenzen erkennen. Somit werden den Bildungseinrichtungen Möglichkeiten eröffnet, selbst bzw. mit dem Elternhaus gemeinsam aktiv Einfluss auf das teilweise unkontrollierte und nicht rechtskonforme Konsum- und Nutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen Einfluss zu nehmen. Kinder und Jugendliche müssen ganz bewusst an den richtigen Umgang mit Medien, mit allen Facetten der Vorteile aber auch Gefahren, herangeführt und in ihrem Lern- und Entwicklungsprozess unterstützt werden. Durch das Projekt soll es ferner zu einem Netzwerkaustausch kommen.

CSD Cottbus & Niederlausitz 2019 "Rückgrad Du brauchst. Haltung zeigen Du musst." für eine vielfältige und queergerechte Gesellschaft

Projektzeitraum: 01.03.-31.12.2019

Träger: CSD Cottbus e.V.

Information zum Projekt:
Das Projekt wirkt aktiv gegen Homo- und Trans*feindlichkeit und fördert mit Hilfe von Empowermentstrategien die Bildung von LSBTIQ*-Netzwerken (LSBTIQ*= Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Trans*, Inter*, Queer). Die Maßnahme stärkt die LSBTIQ*-Community Brandenburgs insbesondere in der Region Cottbus, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße. Darüber hinaus wird die LSBTIQ*-Community öffentlich sichtbar und von anderen Menschen wahrgenommen. Vielfältige Formen von sexueller und geschlechtlicher Identität werden sichtbar gemacht. Die Bevölkerung wird über LSBTIQ*-Lebensweisen aufgeklärt und sensibilisiert. Mit Hilfe der Maßnahme werden Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität(en), Biografien, Lebenslagen und Kulturen ermöglicht. Im direkten Austausch erleben sich Teilnehmende gegenseitig und werden mit sich selbst und den eigenen Denk- und Handlungsweisen in Berührung gebracht. Innerhalb zweiter CSD-Aktionswochen werden Workshops, Seminare, Filmvorführungen und Diskussionsrunden stattfinden. 230 Organisationen aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft werden 14 Tage lang Regenbogenfahnen sichtbar aufhängen. 2 LSBTIQ-Menschen werden die Maßnahmen als CSD-Botschafter_innen begleiten. Es entstehen Kurzfilme.

Zeitzeugenprojekt - Wendezeit 2.0

Projektzeitraum: 01.01.-31.10.2019

Träger: Joia da viver e.V.

Information zum Projekt:
Die Maßnahme geht mit Hilfe von Zeitzeugeninterviews auf Spurensuche. Zeitzeugen unterschiedlicher Altersgruppen und Milieus werden gehört werden und zu Wort kommen. Prozesshaft sollen Menschen, die sich als DDR-Bürger_innen bezeichnen, auf ihre Vergangenheit besinnen können. In Rückbetrachtung auf Erlebtes vor, während und nach der "Wendezeit" sollen Zeitzeugenberichte entstehen. Was ist gewonnen und was zerronnen mit dem Fall der Mauer? Bürger_innen mit regionalem Bezug werden in Interviews, literarischen Porträts ihre Zeit bezeugen und gleichzeitig ihre Erinnerungen und Erfahrungen an jüngere Generationen vermitteln. Im Rahmen von Gesprächen, z.B. im LER-Unterricht, sollen sich Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Biografie emotional berühren und Perspektiven tauschen. Dabei kann darauf geschaut werden, was wir voneinander lernen können, was früher anders war und heute fehlt. Es besteht die Chance zu erkennen, woran sich Menschen damals orientieren konnten und wohin sie heute streben.

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